Von `7 Digital` kützlich veröffentlichte Zahlen belegen, was allen – ausser der MaFIA (`Music and Film Industry of America`) – schon lange klar ist: DRM-verseuchte Musik verkauft sich drei- bis viermal schlechter als solche im MP3-Format. Auch eMusic stellt Erfolge fest. Ebenso ist der Riesenerfolg von russischen Angeboten wie AllOfMP3 ein doch sehr deutliches Zeichen dafür, was die Kunden wollen.
Ben Drury von `7 Digital` spricht ein wahres Wort, wenn er den DRM-freien Onlineverkauf als den Rettungsanker der Musikindustrie darstellt:
Wenn die physischen Verkäufe in den Geschäften und im Online-Versand zurückgehen, ist es für die Plattenfirmen überlebenswichtig, den Verkauf von digitalen Alben anzukurbeln um die Verluste zu kompensieren. Um die Umsätze in der Musikindustrie wieder sprudeln zu lassen, müssen alle vier großen Plattenfirmen an Bord kommen und die Musik in dem Format anbieten, das die Verbraucher bevorzugen.
Das World Wide Web als Vertriebsweg zu nutzen, ist wohl eine der grössten verpassten Chancen der Musikindustrie. Wie sinnvoll die aktuelle Web 2.0-Social Network-Technologie für Musiker ist, zeigt die Anzahl der Bands, die Dienste wie MySpace nutzen, um sich zu präsentieren (obwohl es hier bereits Gegenbewegungen gibt). Genau dies sehen die grossen Labels aber auch als Gefahr an, könnten sich die Musiker doch selbständig machen und ihnen kein Geld mehr einbringen…
[...] ich, ich würde mit meiner Meinung relativ alleine dastehen, doch nun entdeckte ich über den Kugelfisch die Website von Pete Green, der ein wundervolles Lied geschrieben hat. Es hört auf den Namen I [...]