Nachdem Apple Mac OS X am 26. Oktober (oder auch früher) in der Version 10.5 `Leopard` veröffentlicht hat, gibt es nun Anleitungen der Hackintosh-Szene (und vorgepatchte DVD-Images aus der Piratenbucht), um den Leoparden auch auf nicht-Apple-Hardware zum rennen zu bringen. Voraussetzung ist nebst unterstütztem Grafikchip eine SSE3-fähige Intel-CPU, etwa eine Intel Core 2 Duo, wie sie auch in Intel-Macs verbaut ist. Ausserdem wird ein USB-Stick benötigt, um einen Patch zur Laufzeit in Leopard einspielen zu können. Dann sollte der Installation – oder dem Upgrade – theoretisch nichts mehr im Wege stehen. Der Hardware-Support ist naturgemäss eher schlecht, da Apple nur Treiber für die in Macs verbaute Hardware mitliefert. Daher ist man mit Hardware, die derjenigen eines Macs ähnelt, am besten bedient.
Selbst mit `geeigneter` Hardware ist die Installation freilich nichts für ungeübte Nutzer – diese sind wohl mit dem Kauf eines Macs besser bedient, zumal diese nicht mehr wesentlich teurer als `normale` PCs sind. Wer gerne am Rechner bastelt und halbwegs Englisch versteht wird wohl am neuen Hackintosh-Leoparden seine Freude haben.
Auch ich werde diese Tage auf Leopard umsteigen – als Besitzer eines MacBook Pro komme ich jedoch ohne Hackintosh-Tutorial aus, muss wohl aber dennoch mit Problemen rechnen.