
Wie Gulli berichtet, kann der Vista-Kopierschutz sogar nach einem einfachen Treiberupdate nach einer erneuten Aktivierung schreien und mit dem gefürchteten `Reduced Functionalty Mode` drohen. Bekannt ist sowohl von Vista wie auch (in begrenzterem Ausmass) von XP, dass Hardwareveränderungen nur begrezt toleriert werden (und ich kann aus Erfahrung sagen, dass ein Starten einer WinXP-BootCamp-Partition innerhalb von VMWare Fusion deren Deaktivierung zur Folge hat!) – dass jedoch auch Treiberupdates `problematisch` sind, ist neu. Das Problem steckt in der Art, wie Vista die Hardwarekomponenten identifiziert: durch Abfragen des Gerätenamens vom Treiber. Wird nun ein alternativer Treiber eingesetzt, wie dies gerade für Grafikkarten nicht unüblich ist, kann dieser unter Umständen einen anderen Namen für dasselbe Device zurückliefern – und schon denkt Vista, das Device wäre getauscht worden.
Schon Windows XP hatte einen ähnlich nervigen – wenn auch weniger drastischen – Kopierschutz. Dieser macht, wie oben erwähnt, besonders dann Mühe, wenn man eine XP-Installation in mehreren Umgebungen verwenden will – prominentes Beispiel ist das Starten einer BootCamp-Partition in VMWare Fusion (oder Parallels Desktop) unter Mac OS X. Für diese Problem fand ich nur eine Lösung, und die hiess `gecrackte Corporate-Version`.
Kopierschutz schadet nur, da die Kunden verärgert werden – sowohl bei Software, bei Musik als auch bei Filmen. Wann sieht das endlich einer ein?
Oktober 30, 2007 um 10:16 |
Interessanter Beitrag vor allen für mich als Vista-User