Apple wegen iPhone-Providerbindung verklagt

Ein gewisser Rechtsanwalt Mr. Smith hat in den USA eine Sammelklage gegen Apple eingereicht, deren Inhalt die iPhone-Providerbindung ist. Derweil hat Apple wegen des iPhones schon eine Klage am Hals – gegen die Preisreduzierung um 200$ so kurz nach dem Verkaufsstart. Sammelklagen gibts in den USA viele, und einige davon zu sehr lachhaften Themen, etwa, dass man seine Katze nicht im Mikrowellenherd trocknen soll. Aber sollte diese Klage gegen Apple tatächlich von Erfolg gekrönt sein, wird Apple seine `Vermarktungsstrategie` alias `Vollverdungelung` überdenken müssen – und eventuell einsehen, dass sich weltweit erhältliche, offene iPhones mit UMTS auch für einen etwas teureren Preis wie warme Semmeln verkaufen würden. Auch die unsinnige Sperrung gegen Programme von Drittanbietern könnte man dann endlich aufgeben, wodurch das iPhone noch attraktiver würde, sobald es denn einige gute Zusatz-Programme dafür gäbe.

Bei Heise gab und gibt es der Kürze der News zum Trotz eine Flut an Kommentaren und Troll-Beiträgen sowie die üblichen halbwegs sinnvollen und völlig sinnfreien Autovergleiche. Einige regen sich auch über die dauernden iPhone-News auf – ich hingegen finde es ganz interessant, die Folgen einer solch intensiven Dongelung zu verfolgen, wobei auch mein `Goodwill` gegenüber Apple bald auf den absoluten Nullpunkt gesunken ist und das, obwohl ich mit meinem MacBook Pro völlig zufrieden bin!

2 Antworten zu “Apple wegen iPhone-Providerbindung verklagt”

  1. Indyaner sagt:

    Oder man nimmt 2.Q 2008 die fernost-Adaption vom Iphone welches wohl offen sein wird.

    http://www.engadget.com/tag/minione

  2. kugelfisch sagt:

    Naja, das Teil hat Windows Mobile (Vorteil: Es gibt viele Apps; Nachteil: Ein offenes Phone, das auf einem unixoiden OS, etwa OSX beim iPhone, aufbaut, wär’ mir persönlich lieber). Ausserdem hat’s soviel ich weiss keinen Multitouch-Screen…

    Beide haben (noch) einen Nachteil: zum Syncen (und um Programme zu installieren) wird Zusatzsoftware benötigt. Ideal wäre doch, wenn sich das Teil (optional) als externe HDD anmelden würde und man dann Software, Musik und Filme einfach draufkopieren könnte. Bei der Software-Installation durch schlichtes Kopieren macht Mac OS X momentan ja allen noch was vor…
    Zum Syncen braucht man natürlich nach wie vor ein Software-Interface zum Telefon – wobei ich dies (ausser viellecht für E-Mails) eh nicht brauche.

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