Hasta la Vista, XP - Nein, warten Sie…
…sie können noch bis nächsten Juli bleiben. Die Chefetage von Microsoft will damit auf Kundenwünsche reagieren. Ob nicht doch komerzielle Interessen dahinterstecken? Immerhin wollen die meisten Kunden nicht von XP weg, und wenn XP nicht mehr erhältlich wäre, wäre das eine prima Legitimation für Schwarzkopien. Ich behaupte ja gar nicht, dass Vista schlecht sei - auch wenn mich die Teleubbie-Effekte nicht ansprechen. Das Problem sind die Programme. Durch Vernachlässigung vernünftiger Abwärtskompatiblität, auch mit nicht sauber programmieren Applikationen, hat sich Microsoft einen grossen Markt verbaut. Ob Unternehmen einen Grossteil ihrer Software wegschmeissen wollen, nur um auf Vista umzusteigen, ist äusserst fraglich. Da könnte man ja gleich Linux nehmen…
Bei Power-Usern sieht es ähnlich aus. Diese wollen auch, dass ihre angestammte Software - teilweise sogar noch aus DOS-Zeiten - noch funktionniert. Einzig PC-Einsteiger könnten mit Vista glücklich werden. Oder mit Ubuntu Linux…
Es bleibt wohl dabei, dass Vista eine geschickte Kombination aus Mac OS X, Linux und Windows XP darstellt. Von Mac OS X die grafischen Effekte, von Linux die Eigenschaft, dass Windows-XP-Programme nicht laufen und von XP die Stabilität…
September 28, 2007 um 2:41 Uhr nachmittags
“Teleubbie-Effekte”
lol
Ich finde Vista sehr misraten: Es zeigt nur wenige wirkliche Verbesserungen und es frisst Resourcen ohne Ende. Manchmal könnte man glatt auf die Idee kommen, Microsoft hätte einen Vertrag mit den Hardwareentwicklern abgeschlossen: Bei jedem neuen Windows muss man sich einen neuen, doppelt starken Computer zulegen.
Ich habe für mich beschlossen diesen Trend nicht mehr mitzugehen und mir sobald es die Finanzen erlauben einen Mac von Apple zu kaufen. Vereint meiner Meinung nach die Stabilität von Linux mit dem Service von Windows.
MfG
Daniel
September 28, 2007 um 3:01 Uhr nachmittags
Mit der Leistung hast du natürlich recht. Ich dies nicht besonders hervorgehoben, da sich wohl die wenigsten Vista freiwillig kaufen werden - die meisten bekommen es mit einem neuen (geeigneten) PC untergeschoben. Das Hauptproblem ist IMHO einfach die mangelnde Abwärtskompatiblität. Ich sollte einmal einen Vista-PC für Videoschnitt einrichten - nach mehreren Stunden habe ich genervt aufgegeben (kein Videoschnitt-Programm ausser Windows Movie Maker lief einigermassen stabil) und XP drübergebügelt. Danach waren die Probleme schnell gelöst.
Ich habe mir im Juli ein MacBook Pro der neusten Generation angeschafft und bin sehr zufrieden damit. Hatte seinen Preis, aber die Hardware ist vom feinsten. Ich musste natürlich unbedingt Triple Boot (WinXP - Mac OS X - Linux) haben um jedes System seinen Fähigkeiten nach zu benutzen: WinXP für Games und Microcontroller-Programmierung, Linux für Embedded-Entwicklung und Mac OS X für den täglichen Gebrauch. Aber diese Option richtet sich an Nerds, die Zeit und Lust haben, sich solch eine Dreifach-Boot-Umgebung zu basteln…
September 28, 2007 um 7:01 Uhr nachmittags
“Es bleibt wohl dabei, dass Vista eine geschickte Kombination aus Mac OS X, Linux und Windows XP darstellt. Von Mac OS X die grafischen Effekte, von Linux die Eigenschaft, dass Windows-XP-Programme nicht laufen und von XP die Stabilität…”
besser hätte ich es wohl nicht sagen können^^hatte mal die Beta von Vista hab nun Mac OS X und stelle fest das es da ziemlich (zu)viele Ähnlichkeiten gibt.
September 29, 2007 um 9:19 Uhr vormittags
Ich fand das Zitat: “Von Mac OS X die grafischen Effekte, von Linux die Eigenschaft, dass Windows-XP-Programme nicht laufen und von XP die Stabilität…” auch genial xD
Bei meinen Rechner ist es so: 2 Laptops und 1 Computer auf XP und 1Computer auf Vista und ich bin eigentlich vollends zufrieden, da ich 3 Ausweichmöglichkeiten von Vista habe.
Doch für alle die, die die Mac OS X Effekte dennoch haben wollen. Ladet euch das Transformation Pack runter. Finde ich persönlich die genialste Lösung für das Vista-Problemchen. Das Pack läuft übrigens auf allen 4 Rechner
-dav3
September 29, 2007 um 2:24 Uhr nachmittags
Ich habe Vista mit einem neuen PC bekommen, einen mit DirectX10-fähiger Grafikkarte. Darauf rennt Vista wirklich ganz toll, mal abgesehen vom frechen Speicherverbrauch.
An der Stabilität von XP gab es in letzter Zeit wenig zu meckern und Vista ist in der Hinsicht bei mir auch grundsolide - dennoch gibt es eine ganze Reihe sachen, die mir wirklich dauernd in die Quere kommen. Ich denke da mal an Vistas unheilige “Ja, nein, bist du Admin?” Fragerei. Uah. Mal schauen, was die Service Packs bringen.
Ich liebäugele mit einem Macbook… hm.
September 29, 2007 um 3:17 Uhr nachmittags
@Denis: Ich frage mich mehr nach dem Sinn von Vista. Ausser Eye-Candies und der UAC, die der schlechten Implementierung alter Software wegen nur nervt, ist da IMHO relativ wenig neues. Und die Teletubbie-Eye-Candies gefallen mir auch nicht und vorallem bringen sie absolut nichts. Im Gegensatz zum Beryl/Compiz-Würfel-Desktop oder Exposé von Mac OS X. Im Endeffekt braucht Vista einiges an Systemresourcen, wobei alte `Legacy`-Software nicht mehr läuft.
Über die Stabilität kann und will ich noch nicht herfallen. Im Kernel und den OS-Diensten selbst scheinen die gröbsten Bugs schon in XP-Zeiten behoben worden zu sein. Die UAC bringt Sicherheit, wird jedoch von vielen Usern wegen des Nervfaktors ausgeschaltet werden.
Die UAC ist in Mac OS X und in den meisten Linux-Distributionen deutlich besser gelöst:
In Mac OS X darf man als User z.B. standardmässig ins `Applications`-Verzeichnis schreiben - das reduziert die Abfragen beim installieren `normaler` Software ganz erheblich. Gefragt wird nur, wenn eine Systemeinstellung geändert wird - etwa wenn ein Installer einen Systemdienst aufsetzen will.
In Linux gibt es ein Paketverwaltungssystem, und alle dort angebotenen Programme wissen über den Aufbau des Systems Bescheid und brauchen üblicherweise keine root-Rechte. Ausnahmen wie Netzwerksniffer und hardwarenahe Programme vorbehalten.
September 29, 2007 um 5:32 Uhr nachmittags
Geiler Text! Ich hab mich beim letzten Zitat echt weggeworfen
Ich hab ja Ne Partition erstellt und Vista installiert… Seitdem aber nur einmal kurz benutzt. Danach hoechstens aus Versehen gestartet, weil ich nur 10 Sekunden im Bootmenue hab, um auf XP zu stellen, sonst startet er Vista. Aber das sind mehr so Unfaelle, die man schnell durch nen Druck auf den Ausknopf wieder beheben kann
September 29, 2007 um 9:11 Uhr nachmittags
@Leo: Das Problem sollte sich eigentlich auch durch das Editiieren von C:\boot.ini beheben lassen, dort kannst du das default-System ändern…
Oktober 18, 2007 um 7:24 Uhr vormittags
[...] Mehr aus dem exzellenten Kugelfischblog: [...]
Oktober 18, 2007 um 1:17 Uhr nachmittags
*Aechem* Für mich ist Linux die Wahl, weil:
- es aussieht wie Vista dank compiz.
- und alle XP Programme die ich will laufen (dank WINE, Cedega)
- und Mac sowieso nur stylish aussieht.
Wer immer behauptet hat, WindowsProgramme laufen unter Linux gar nicht … stimmt nicht.
Oktober 18, 2007 um 1:48 Uhr nachmittags
Naja, man kann es einstellen wie man will. Mir gefällt compiz-fusion wesentlich besser als Vista.
Ja, je nach Programm hat man gute bis sehr gut Chancen. In dem Sinne ist sicherlich auch CrossOver bei gewissen Programmen einen Versuch wert. Ich keinne aber dennoch ein paar Proggies, die mit keinem der 3 `grossen` wine-Forks (wine, cedega, crossover) laufen.
Mac OS X. Ja, das hat ausserdem den Nachteil, dass es nur auf Apple-Hardware richtig läuft - Hackintosh/OSx86 ist genau so ein Gebastel wie der Versuch, Linux auf brandneuer, noch nicht richtig supporteter Hardware laufen zu lassen.
Aber Mac OS X ist keineswegs ein schlechtes OS, denke ich. Es kommt halt darauf an, was man machen will… Mit seinem freien Unterbau (Darwin) und seinem proprietären Desktop sowie dem komerziellen Programangebot ist es so eine Art Mittelding…
Ich hab hier auf meinem MacBook Pro (sic!) sowohl Mac OS X als auch Kubuntu Linux (und Windows XP) installiert und brauche mal Linux, mal Mac OS. Im Allgemeinen lässt es sich mit beiden gut Arbeiten. Kommt halt auf den `Anwendungsfall` an…
Klar. Die meisten Programme laufen. Es gibt halt einige Negativbeispiele, aber das meiste geht entweder mit wine, mit cedega oder mit crossover…
März 31, 2008 um 5:31 Uhr nachmittags
bei mir kommt es nur darauf an ob vista fehlerfrei läuft. linux hatte ich auch schon über ein jahr genutzt war nicht so mein ding aber linux ist echt toll. mac geht so ist im grund genommen ein linux mit anderem design.vista ist mir zu teuer ich behalte mein xp. vista hat zu viel schnick schnack und die angeblich tollen effekte sind garnicht so toll und machen den rechner nur langsamer und nerven und rauben zeit. also vista ist doof.