Bei Nichtgebrauch Geld zurück…
In Frankreich jemand gegen Acer geklagt, weil diese ihm das zurückgeschickte Windows, das mit seinem Notebook gebundelt wurde, nicht erstatten wollten. Lediglich 30 Euro wurden ihm geboten. Dieser jemand wollte allerdings - berechtigterweise - mehr Geld sehen, so dass der Fall vor Gericht landete. Dieses schätzte den Wert der Software wesentlich höher ein - so dass ein 600-Euro-Notebook plötzlich nur noch die Hälfte kosten sollte. Wenn man dann noch die Busse gegen Acer mitberücksichtigt, war dieser Kunde für Acer bedauerlicherweise ein Verlustgeschäft. So ein Pech aber auch.
Wenn sich diese Auffassung in der ganzen EU durchsetzen sollte (Der Brüsseler `Think Tank` hat ja sogar ein noch radikaleres Gesetz vorgeschlagen, dass jede Bundelung verbieten soll), würde dies Microsoft sicherlich einige schlaflose Nächte bereiten, zumal sich einige Leute gegen ein vorinstalliertes Windows entscheiden und damit die `Microsoft-PC-Steuer` umgehen würden, ohne sich gleich ein Super-High-End-Gerät eines Markenherstellers kaufen zu müssen. Auch Apple könnte es nerven, Mac OS X nebst iLife und dem anderen `Macintosh Software Bundle`-Kram (auch `iFoo` genannt) zurücknehmen zu müssen.
Also, hoffen wir das Beste. Lang lebe der Wettbewerb. Und dieser erfordert, dass Hardware nur mit Firmware, nicht aber mit Software zwangsgebundelt werden darf, so dass der FOSS-Einsatz auch finanziell einen Anreiz darstellt.
Oktober 29, 2007 um 7:20 Uhr nachmittags
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